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Wind River auf Mars-Mission

Ismaning, 17. Juli 2007 - Wind River, Spezialist für Lösungen zur Optimierung von Geräte-Software und deren Entwicklungsprozessen, stellt die technologische Basis für den Bordcomputer Rad600 der Marssonde Phoenix bereit. Eingesetzt wird eine von Wind River-Experten eigens für die Sonde aufgesetzte Plattform-Variante, VxWorks for Rad600. Sie ermöglicht die Entwicklung und den Betrieb von Hochleistungs-Anwendungen mit deterministischem Echtzeit-Verhalten. Phoenix soll nahe der Eiskappe am Nordpol des Mars nach Lebensspuren suchen. Die Sonde soll am 3. August starten und Ende Mai des kommenden Jahres auf dem Mars landen. Mit Hilfe eines Instrumentensatzes, darunter ein Roboterarm mit Schaufel und Kamera, soll Phoenix Bodenproben entnehmen und vor Ort analysieren.

Die Marssonde wird lediglich von einem einzigen Computersystem gesteuert, dem von Jet Propulsion Laboratory entwickelten Bordcomputer Rad600 auf der Basis von Wind River VxWorks. Rad600 führt die von den Navigatoren errechneten Flugbahn-Korrekturen durch, überwacht Flug und Landung und steuert alle Instrumente an Bord der Sonde.

Da Wind Rivers VxWorks-Plattform die Standardisierung über Projekte und Überarbeitungsphasen hinweg ermöglicht, konnten Erfahrungen und Entwicklungen von Wind River und Jet Propulsion Laboratory aus insgesamt acht vorangegangenen gemeinsamen Mars- und Deep-Space-Missionen, darunter Mars Rover und Stardust, genutzt werden. Dadurch ließen sich Kosten und Zeitaufwand im Entwicklungsprozess erheblich verringern. Die Anwendungen wurden von den Mitarbeitern von Jet Propulsion Laboratory und weiteren Spezialisten des Phoenix-Teams entwickelt.

Bei Phoenix handelt es sich um die erste Mission des „Mars Scout Program“ der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA, das mehrere relativ preisgünstige Missionen zum Mars umfassen soll. Die Sonde nutzt Struktur und Komponenten einer Vorgänger-Mission, die im Jahr 2001 noch während der Entwicklung eingestellt worden war.

Über Wind River
Wind River zählt zu den Marktführern für Lösungen zur Optimierung von Geräte-Software und deren Entwicklungsprozessen. Das Portfolio umfasst Betriebssysteme, Entwicklungsumgebungen, Middleware und Services für die Konzeption, die Entwicklung und den Betrieb von Software, die zur Steuerung von Komponenten in Produkten und Gütern der Industrie, des Automobilbaus, des Netzwerkmarktes, der Luft- und Raumfahrt und des Consumerbereiches eingesetzt wird. Mit den brachenspezifischen Entwicklungssuiten und Plattformen von Wind River Workbench erstellen Unternehmen Device Software in hervorragender Qualität und verringern Kosten, Aufwand und Risiken in allen Phasen des Entwicklungsprozesses vom Konzept bis zum eingesetzten Produkt.

Wind River wurde 1981 gegründet. In der Unternehmenszentrale im kalifornischen Alameda und in Niederlassungen in der ganzen Welt beschäftigt Wind River über 1.100 Mitarbeiter. Zu den Kunden von Wind River gehören Alcatel, Intel, Siemens, Nokia, BMW, Mitsubishi und Boeing.

Jessica Miller
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